Hiermit ist bei Whisky in der Regel die Lagerdauer in Holzfässern gemeint. Für schottischen Whisky ist z.B. ein Mindestalter von 3 Jahren Fasslagerung in Eichenholzfässern von maximal 700 Litern Inhalt vorgeschrieben. Viele Whiskys lagern aber viel länger in Fässern.
Der Anteil der Engel: der bei der Fassreife entweichende Anteil an Alkohol (etwa bei 2 % jährlich).
Bezeichnet einen verschnittenen Whisky, bei dem verschiedene Whiskysorten (beim Scotch z.B. Malt und Grain) aus verschiedenen Brennereien vermischt wurden, z.B. um eine kontinuierliche Qualität zu erzeugen.
Ein schottischer Whisky, der aus Malt- und Grain Whisky hergestellt wird. Ausschlaggebend für eine gute Qualität sind das Alter und der Anteil und die Qualität der verwendeten Malts. Auf diesen schottischen Whisky entfallen 95 % des schottischen Whisky Umsatzes.
Bezeichnet Whiskey (in den USA) , der überwiegend aus Mais hergestellt wurde (mindestens 51 Prozent) und mit maximal 80 Volumenprozent Alkohol gebrannt und maximal 63 Volumenprozent in neue ausgekohlte Fässer gefüllt wurde. Im Gegensatz z.B. zum schottischen oder kanadischen Whisky schreibt er sich mit "ey".
In Kanada gebrannter Whisky.
(Fassstärke) Darunter versteht man einen Whisk(e)y, der bei der Abfüllung nicht weiter mit Wasser heruntergesetzt wurde, sondern noch die volle Fassstärke aufweist. Der Alkoholgehalt ist unterschiedlich, je nach Alkoholgehalt des Ursprungsdestillats, Lagerungsdauer, Fassart und -größe, Umweltbedingungen, etc.
Eigentlich ein englisches Apothekergewicht (1 dr. = 3,8 g). Dram wird übersetzt mit "Kleinigkeit" oder "Schluck". In Schottland bezeichnet man so ein Glas Whisky. Wer also in Schottland einen pub besucht, sollte sich diesen Begriff gut merken. Es wird jedoch über die Größe des Glases damit wenig ausgesagt. Ein "wee-dram" (= Schlückchen) kann eine beachtliche Menge Whisky enthalten.
Jahr oder Tag des Brennvorgangs.
Alle Whiskys gewinnen ihren endgültigen Charakter erst durch die Fasslagerung. Sie ist daher ein Qualitätsmerkmal. Amerikanischer Kentucky Bourbon Whiskey muss z.B. immer in neuen Fässern aus Eiche ausgebaut werden. In Schottland werden fast ausschließlich gebrauchte Fässer verwendet, früher vor allem ehemalige Sherry- oder Portweinfässer, heute meist Bourbon- oder ältere schon benutzte Whiskyfässer. Schottischer Whisky muss mindestens 3 Jahre in Eichenfässern von maximal 700L Inhalt gelagert werden, wird er oft viel länger fassgelagert. Für Whiskytrinker ist eine lange Fasslagerung oft ein Qualitätsmerkmal.
Nachlauf beim zweiten Brennvorgang. Er wird beim nächsten ersten Brenngang wieder in die Brennblase zurückgegeben.
(Ausbau) Hinweis auf Besonderheiten beim Ausbau des Whiskys durch die Lagerung in Fässern, z.B. auf die Art und Herkunft der benutzten Fässer (Beispiele: Portwein-, Sherry- , Bourbon- , Barrique-Weinfässer).
In diesen lang gezogenen Räumen wird die in Wasser eingeweichte Gerste traditionell zum Keimen ausgebreitet. Durch regelmäßiges Wenden (heute überwiegend durch Maschinen) entsteht das fertige Malz. Heutzutage wird das Mälzen nur noch von wenigen Brennereien noch eigenständig praktiziert.
Vorlauf beim zweiten Brennvorgang. Er wird beim nächsten ersten Brenngang wieder in die Brennblase zurückgegeben.
Wird aus ungemälzter Gerste (in Europa) oder anderen Getreiden, wie Mais (Bourbon), Weizen oder oder Roggen (in USA) hergestellt. Dabei wird meist eine Kolonnendestillationsanlage (Coffey-Still) verwendet.
Herkunftsangabe für einen Malt aus dem schottischen Hochland, wo die meisten Single-Malt-Brennereien liegen.
In Irland gebrannter Whiskey. Im Gegensatz z.B. zum schottischen oder kanadischen Whisky schreibt er sich mit "ey".
Ist ein Zusatz, der genauere Herkunftsangaben beinhaltet. Beim schottischen Whisky ist damit ein Whisky gemeint, der von einer der schottischen Inseln (außer der Insel Islay) stammt. Nach den am 23.11.2009 in Kraft getretenen The Scotch Whisky Regulations 2009 ist diese Herkuftsangabe für schottischen Malt Whisky zugunsten der Herkunftsangabe Campbeltown nicht mehr aufgeführt. Die Islands sind beim schottischen Whisky jetzt als Teil der Highlands angesehen.
Die südlichste Insel (ausgesprochen "eila") der schottischen Inneren Hebriden und unter Kennern die Whisky-Insel schlechthin. Die Malt Whiskys von Islay (dem Namen einer norwegischen Prinzessin) sind wegen des einzigartigen Genusses besonders gefragt.
Die typischen klimatischen Verhältnisse und die jodhaltige Meeresluft sorgen für den sehr eigenwilligen Geschmack der dort produzierten Destillate. Das Wasser für die Brennereien wird in den torfigen Gebieten gewonnen und gibt ihm sein ganz typisches, sehr torfiges Aroma mit. Besonders die berühmten Brennereien Bowmore, Laphroaig und Ardbeg zeichnen sich durch schwere und wuchtige Malts mit ausgeprägtem Rauch- und Torfaroma aus. Der Einfluss des nahen Meeres ist dabei deutlich zu spüren und wird von Kennern hoch geschätzt.
Trockenofen für die Malzdörre
Living cask (Blood tub): Man füllt ein Fass mit einem reinen Single Malt Whisky (z.B. 30 Liter) und trinkt dann nach und nach einen Teil davon. Nach einiger Zeit füllt man das dann teilentleerte Fass mit einem anderen Single Malt Whisky auf (z.B. 5 Liter) Man trinkt wieder nach und nach einen Teil und füllt dann erneut mit einem anderen Single Malt Whisky auf, usw. (Beim Sherry kennt man einen ähnlichen langjährigen Verschnitt unter dem Begriff Solera.)
Man füllt ein Fass mit einem reinen Single Malt Whisky (z.B. 30 Liter) und trinkt dann nach und nach einen Teil davon. Nach einiger Zeit füllt man das dann teilentleerte Fass mit einem anderen Single Malt Whisky auf (z.B. 5 Liter) Man trinkt wieder nach und nach einen Teil und füllt dann erneut mit einem anderen Single Malt Whisky auf, usw. (Beim Sherry kennt man einen ähnlichen langjährigen Verschnitt unter dem Begriff Solera.)
Herkunftsangabe für einen Malt aus dem schottischen Lowland (Gebiet südlich einer Linie von Greenock nach Dundee).
Malz - das eigentliche Grundprodukt zum Destillieren eines jeden Whiskys. Die in Wasser eingeweichte Gerste wird zum Keimen gebracht. Dieser Vorgang wird dann jedoch unterbrochen, durch eine Trocknung oder das leichte "Rösten" in einer Darre (klassischer Brennofen) mittels des beigefügten Torfes. Hieraus bestimmen sich die Farbe und der Geschmack des Malzes und damit auch des späteren Whisky.
(oder kurz nur Malt, früher auch Pure Malt genannt) wird z.B. in Schottland ausschließlich aus Gerstenmalz im Pot Still gebrannt, im Gegensatz zum 'billigen' Grain-Whisky, der industriell aus der Maische verschiedener Getreide kontinuierlich gebrannt wird.
Die klassiche Herstellung verläuft dabei kurz zusammengefasst folgendermaßen:
- Die Gerste wird mit Quellwasser getränkt und keimt auf,
- wird dann über einem schwelenden Torffeuer getrocknet,
- das gemahlene Malz wird mit heißem Wasser vermischt und
mit Hefe versetzt,
- nach etwa vierzig Stunden Gärung entsteht eine Art "Bier" mit
5-7% Alkohol,
- dann wird destilliert, und zwar zweimal,
- danach kommt der Malt aufs Fass (Eiche) und reift,
- durch die Holzporen erfolgt ein Austausch verschiedener Stoffe,
- der Whisky verliert dabei an Härte und Aggressivität, gewinnt an
Weichheit,
- ein Malt muss mindestens 3 Jahre im Fass reifen, häufig liegt er
länger,
- durch die Fasslagerung erhält der Whisky seine Farbe,
- es darf aber auch Zuckerkulör verwendet werden.
Er ist wohl der wichtigste Mann einer Whisky-Destillerie, denn er entscheidet, welcher Whisky mit einem anderen verschnitten werden kann, damit die verschiedenen Sorten wirklich harmonieren. Wenn man bedenkt, dass für einen Whisky bis zu 50 (!) verschiedene Sorten einer oder mehrerer Distillerien verschnitten werden, kann man sich vorstellen, wie perfekt die Nase und der Geschmacksinn eines "Master Blender" sein muss!
Nach zwei Destillationen durchläuft der Whisky den sog. "spiritsafe". Der Volumenalkohol liegt hier bei ca. 70 % Vol. Wie bei jedem guten Brand liegt es oftmals in der Hand des Brennmeisters, das "Herzstück" - den middle cut- eines jeden Brandes für die weitere Produktion zu verwenden.
Die schottischen Midlands meinen das Gebiet zwischen den Highlands und den Lowlands. Beim schottischen Whisky sind sie offiziell ein Teil der Highlands.
Nosing: Nach der Produktion wird der Whisky sofort auf gewünschte und unerwünschte Aromen geprüft um ein Bild von der Qualität zu erhalten. Profis "erschnuppern" oftmals schon vor dem ersten Schluck die Güte eines Whiskys. Eine Stunde der Wahrheit für jeden Whisky.
Nach der Produktion wird der Whisky sofort auf gewünschte und unerwünschte Aromen geprüft um ein Bild von der Qualität zu erhalten. Profis "erschnuppern" oftmals schon vor dem ersten Schluck die Güte eines Whiskys. Eine Stunde der Wahrheit für jeden Whisky.
Ein Malt mit ausgeprägtem Torfcharakter. Aus dem Torf (peat), übernimmt der Whisky aromatische Bestandteile (Phenole), wenn das Malz traditionell über dem Torffeuer getrocknet wird oder wenn Torf in modernen Maltings mitverbrannt wird. Die Phenole werden in ppm (parts per million) gemessen und können z.B. bei den oft besonders stark gepeateten Islay Malts von 5ppm (Bunnahabhain) bis 50ppm (Ardbeg) liegen.
Dies ist die klassische, meist zwiebel- oder birnenförmigen Brennblase, die z.B. für irische Whiskeys oder schottische Malt Whiskys verwendet wird. Meist wird zweimal gebrannt, beim ersten Durchgang erreicht das destillat ca. 20 % Alkoholanteil, beim zweiten Durchgang bis ca. 70 % Vol.
Bezeichnete früher beim schottischen Whisky alle reinen Malt Whiskys. Der Begriff "Pure" wurde nach den am 23.11.2009 in Kraft getretenen The Scotch Whisky Regulations 2009 für schottische Malt-Whiskys aber abgeschafft.
Bzeichnet in den USA Whiskey, der überwiegend aus Roggen hergestellt wurde (mindestens 51 Prozent).
Ein schottischer Whisky, der in Schottland aus Gerste (und anderen Getreidesorten) eingemaischt, vergoren und auf maximal 94,8%Vol. destilliert wurde und nach den am 23.11.2009 in Kraft getretenen The Scotch Whisky Regulations 2009 jetzt auch ausschließlich in Schottland in Eichenholzfässern von weniger als 700 Litern gealtert worden sein darf. Für unsere Single Malt Whiskys von schottischen Brennereien verwenden wir diese Bezeichnung nicht mehr, da sie in Original Whisky Fässern oder z.B für ein Finish in Barrique-Fässern in unserem Zollager in Groß Lobke weiter gelagert wurden.
Ist ein Whisk(e)y, der aus einer einzigen Brennerei stammt. Der Begriff Single ist unter anderem für schottische Whiskys gebräuchlich, Straight vor allem für amerikanische Whiskeys. Ein Single/Straight kann jedoch oft wiederum eine Mischung aus unterschiedlichen Jahrgängen und verschiedenen Fässern sein.
(Einzelfass) oder single barrel (es wird auch die Bezeichnung Single Single verwendet): Der Whisky stammt nur aus einem einzelnen Fass. Die Menge ist also durch die Größe des Fasses limitiert (ca. 250-500 Fl.) Manchmal wird auch angegeben, um welche Art Fass es sich handelt (z.B. ein Sherry-Fass, ein Bourbon-Fass oder ein Barrique-Fass) oder wo das Holz herkommt (immer Eiche). Ein solcher Whiyk(e)y bietet ein besonders kostbares und auch einzigartiges Vergnügen, Qualität und Geschmackseigenschaften sind von Fass zu Fass sehr unterschiedlich. Der Begriff single cask ist vor allem für schottische Malts gebräuchlich, single barrel in den USA.
Schottische Whiskyregion am Fluß Spey, in der fast ein Drittel aller schottischen Brennereien liegt.
Spirit Still:
Zweite Brennblase beim Single Malt Whisky zur Destillation des Feinbrandes mit 64 - 70 % Vol. Alkohol (Mittellauf).
Ein Whisky, der nach der Fasslagerung nicht gekühlt gefiltert wurde! Ein solcher Whisky sieht oft nicht besonders gut aus, ist vielleicht trüb oder es setzen sich Trubstoffe in der Flasche ab, aber es gehen keine wertvollen Geschmackstoffe bei der Filtrierung verloren!
Hinweis: Trübstoffe, die sich beim Whisky absetzen, sind in der Regel ein Qualitätsmerkmal und kein Magel!
Ein Whisky, der nicht eingefärbt wurde (Zuckercouleur zum Färben ist nämlich z.B. beim schottischen Whisky erlaubt).
Ein Vatted Malt Whisky besteht ausschließlich aus Malts unterschiedlicher Distillerien. Es kann sehr reizvoll sein, selber zu experimentieren und sich aus verschiedenen Malts einen eigenen "Vatted" ganz nach seinem Geschmack zu kreieren. Diese Whiskys wurden früher oft auch als Pure Malt bezeichnet und spiegeln z.B. die Charakteristika der in einer bestimmten Region gelegenen Brennereien wieder.
(Jahrgangswhisky): Die verwendeten Whiskys stammen einem bestimmten Jahrgang.
Lagerhaus für die Whiskyfässer.
(Auch low wine genannt), ist das Ergebnis der ersten Destillation. Der Volumenalkohol liegt bei ca. 20 %.
Erste Brennblase zur Destillation des niedrigprozentigen Rohbrandes. (low wine)
Die Kühlschlange, die mit Ihrem Wasserbad (worm tub) die Kondensationseinheit des pot still bildet. Sie ist mit dem "Helm" (Oberteil) der Blase verbunden und wird nach unten verjüngt und hat die Aufgabe, die aus dem Destillationsvorgang aufsteigenden Dämpfe zu kondensieren und zu einem Sammelbehälter mit dem Destillat zu geleiten.
Getreidespirituose aus Schottland, Kanada, usw.
Getreidespirituose aus Irland oder den USA.
Ausbildungsplätze:
Nähere Infos hier:
Einstiegsqualifizierungen
Stellenangebote:
Barrique ist Testsieger und damit "Bester Weinhändler 2011" in der Servicestudie Weinhändler 2011 des Deutschen Instituts für Service-Qualität. [mehr]
Weine des Monats Januar: erhältlich auch in allen teilnehmenden Barrique-Geschäften
Alle Ladengeschäfte hier
04.1.2012: Alle besonderen Angebote hier
News von www.Wein-Plus.de. Regelmäßige Infos rund um das Thema Wein.
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