Dynamische Preise

Die Benzinpreise in deutschen Städten pendeln über den Tag teils erheblich hin und her. Das geht aus einer Auswertung der Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamts hervor. Der Chef der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, appellierte an die Verbraucher, die Preise mit Hilfe von Apps oder auf Internetseiten noch mehr zu vergleichen. "Nutzen sie es einfach, sparen sie einfach", sagte er.

Benzinpreise schwanken um bis zu 20 Cent. Demnach wurden die größten Unterschiede in Köln festgestellt, wo die Preise je nach Tankstelle und Tageszeit um durchschnittlich 20 Cent variierten. In Leipzig betrug die Schwankung 15 Cent. Für die Untersuchung hatte das Bundeskartellamt die Preisentwicklung an 120 Tankstellen in Köln und 62 Tankstellen in Leipzig von Februar bis Mai ausgewertet.

Am günstigsten tanken Autofahrer nach der Datenauswertung des Kartellamtes in aller Regel in den frühen Abendstunden. Kurz vor 20 Uhr hätten die Preise meist das niedrigste Niveau des Tages erreicht. Ab etwa 20 Uhr würden die Preise von den Tankstellenketten in der Regel wieder angehoben - durchschnittlich um neun Cent je Liter.

WDR/Markt: Bei Fluglinien ist das Prinzip den Nutzern schon lange bekannt, doch auch US-Riese Amazon setzt seit mehr als 15 Jahren auf die dynamischen Preise. "Wenn wir das Gefühl haben, es entwickelt sich für den Kunden ein neuer Marktpreis, und das kann bei manchen Produkten mehrmals am Tag sein, reagieren wir darauf", sagte Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber am Samstag (31. Oktober 2015) der Rheinischen Post.

Der SWR hatte vor wenigen Tagen in einem Fernseh-Bericht auf die Vorgehensweise hingewiesen. Demnach habe sich bei dem Online-Riesen unter anderem der Preis für einen Elektroartikel innerhalb von drei Tagen 275 Mal verändert.

Die Händler reagieren mit dem Prinzip aber nicht nur generell auf Angebot und Nachfrage. Viel mehr können sie ihre Ware zielgruppenorientiert anbieten. Zum Beispiel um den Verkauf in regionalen Gebieten anzukurbeln. Außerdem können Computer-Systeme erkennen, mit welchem Endgerät Artikel gesucht werden. Daraus versuchen die Anbieter, Schlüsse über die Kaufkraft der User zu ziehen. Apple-Kunden werden als kaufkräftiger eingestuft.

Laut Studie sind die Preise vormittags deutlich günstiger und steigen bis zum Abend. Tagsüber und mitternachts bleiben die Preise dagegen konstant stabil.

Auch Supermärkte haben mittlerweile die Vorteile der dynamischen Preise für sich entdeckt. Immer mehr Anbieter wollen in Zukunft ihr stationäres Angebot personalisieren. Mit einer Kundenkarte soll sich der Kunde vor dem Einkauf einloggen und erhält im Gegenzug nur für ihn angebotene Rabatte. So bezahlt er mitunter weniger, als andere Kunden. In Berlin nutzt Kaiser's seit vergangenem Jahr diese Technik und auch in der Schweiz werden die personalisierten Preise aktuell getestet.

Andere Möglichkeiten werden ebenfalls getestet: Zum Beispiel Kameras und Chips, die das Kaufverhalten des Kunden aufzeichnen und so Preise beeinflussen. Auch personalisierte Ansprachen über das Handy sind möglich. Dazu muss der Kunde aber bereit sein, Daten preiszugeben. Dabei spielen Tablet, Computer und Smartphone eine entscheidende Rolle. Die US-Regierung hat erst jüngst vor der Macht der personalisierten und dynamischen Preisen gewarnt.

 

 

Einen allgemeinen Algorhythmus für preisgünstigere Tage gibt es nicht. Nach Angaben der Online-Plattform Spottster bietet sich momentan für Elektroartikel der Dienstag, bei Mode der Mittwoch und bei Parfum der Freitag zum günstigen Kauf an. Allerdings sind die Preisunterschiede auch an Monate gebunden. Morgens sind die Preise in aller Regel günstiger als am Abend.

Focus: Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass es beim Online-Händler innerhalb weniger Stunden für das gleiche Produkt zu Preisschwankungen von 240 Prozent kam. Dies berichtet die "Huffington Post" unter Berufung auf eine Studie des Preismonitoring-Anbieters "Minderest".

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass das Preisschild im Supermarkt oder im Fachgeschäft nicht mehr per Hand ausgetauscht, sondern zu einer digitalen Zifferanzeige wird“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller.

Müller verwies zudem darauf, dass Unternehmen beim Internethandel und über Kundenkarten Daten zum Kaufverhalten sammelten. Dies könnte auch stärker zu individuell zugeschnittenen Preisangeboten führen. „Wenn die Anbieterseite aufrüsten würde und personalisierte Preise einführt, muss der Verbraucherschutz mithalten können und auf den Grundsatz pochen: Meine Daten gehören mir, und ich darf sie auch mitnehmen zu einem konkurrierenden Anbieter.“

 

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